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MdL Marco Schmitz (CDU) besucht Döpfer Schulen Düsseldorf

Im Rahmen der Herbstaktion „Tage der Freien Schulen – Schenken Sie uns eine (Schul-)Stunde Ihrer Zeit“ besuchte der Landtagsabgeordnete und Gesundheitspolitische Sprecher der CDU in NRW Marco Schmitz die Döpfer Schulen Düsseldorf.

Schmitz berichtete nicht nur über die „alltägliche“ Arbeit im Landtag von Nordrhein-Westfalen, sondern auch von dort stattfindenden Diskussionen über die aktuelle Lage der Heilmittelberufe sowohl im Rahmen der Ausbildung (Schulgeldfreiheit, Akademisierung etc.) als auch über die Rahmenbedingungen des Berufsalltags. Die Politik sei sich der Situation im Gesundheits- und Sozialbereich also durchaus bewusst.

Der Landtagsabgeordnete hatte jedoch auch offene Ohren für die Themen und Anliegen, die die Schüler bewegen. So etwa die seit einem Jahr kostenfreie Physiotherapieausbildung – die jedoch nicht vergütet wird. Im Vergleich zu den meisten Ausbildungsberufen, in denen entsprechend Gehalt gezahlt wird, sind die Physio-Azubis deutlich im Nachteil, obwohl Fachkräftemangel in den letzten Jahren sich extrem verschärft hat.

Auch der Abbau von Bürokratie im Heilmittelbereich ist ein wichtiger Punkt. So besteht für Physiotherapeuten etwa nach wie vor eine Prüfpflicht für Rezepte, die von einem Arzt ausgestellt wurden. Dabei ist es an der Tagesordnung, dass für fehlerhafte Rezepte die Physiotherapeuten ihre erbrachte Leistung am Patienten nicht vergütet bekommen. Ein weiteres Beispiel sind die Rezeptgebühren, die Praxen von Patienten einziehen müssen, was viel Zeit und Arbeit kostet – die nicht in die Behandlung von Patienten investiert werden können.

Die Schüler gaben Schmitz auch Fragen mit zurück in den Landtag. So etwa zur Akademisierung von Therapieberufen. Da Bildung Ländersache ist, baten Sie den Abgeordneten zu klären, wie hier die Aussichten für NRW seien, welche Vision die Politik zu diesem Thema habe oder wie ebendiese Visionen praktisch umgesetzt werden sollen.

Wir bedanken uns bei Marco Schmitz für den Besuch sowie den regen Austausch und freuen uns auf seine Rückmeldung – und hoffen natürlich, dass die Fragen und Denkanstöße der Schüler politisch Gehör finden.